Frauensolidarität im MINT-Bereich

»Frauensolidarität im MINT-Bereich

Frauensolidarität im MINT-Bereich

Kurzum:
In diesem Slot steht die Stärkung von Gemeinschaft durch diskriminierungssensibles Miteinander
in einer patriarchal geprägten Gesellschaft.

Warum beim FTA?
Demokratie und Menschenrechte sind nicht nebensächlich, sondern die Hauptsache. In allen
Lebensbereichen. Denn diskriminierende Gedanken und Wertesysteme legt keine Person einfach
an der Garderobe ab, wenn sie das Büro, die Arztpraxis oder den Gerichtssaal betritt. Deswegen
ist es auch im Berufskontext wichtig für demokratische Werte und Menschenrechte in
Verantwortung zu gehen.
Als Frauen in einer patriarchal-geprägten Gesellschaft teilen wir alle die
Diskriminierungsdimension Sexismus, auch wenn unsere individuellen Erfahrungen sehr
unterschiedlich sein mögen, ebenso wie unsere individuellen Reflexionsprozesse dazu.

Was machen wir konkret in diesem Slot?
In diesem Slot wollen wir Anregungen und Impulse einbringen und austauschen, um uns alle
innerhalb unseres Netzwerkes frauensolidarischer zu begegnen. Dieses Ziel impliziert
insbesondere unsere Verantwortung besser zu tragen für diejenigen von uns, die auch innerhalb
des FTA marginalisiert werden, aufgrund von Mehrfachdiskriminierung (Intersektion), wie z.B.
Klassismus, Rassismus, Queer-Feindlichkeit, Ableismus.
Und weil Patriarchat ganz schön erschöpfend sein kann, wollen wir ebenfalls Erfahrungswerte zu
Women Retreats teilen und austauschen.
Abschließend können wir in die Ideenfindung gehen, wie wir den FTA intersektional-frauensolidarisch
weiterentwickeln können.

Keine Teilnahmevoraussetzungen


Svetoslava Maslinkova legt besonderen Wert auf auf die eigenverantwortliche Entwicklung eines Bewusstseins über diverse Diskriminierungsstrukturen, eigene Privilegien und Benachteiligungen. Sie vertritt eine klare queer-feministische und intersektional-feministische Haltung, und trägt damit Verantwortung für Vielfalt.
Als Elektroingenieurin ist sie seit 2014 bei der Bahn tätig. Derzeit bei der DB InfraGO AG in der Bauartbetreuung für Oberleitungsanlagen. Davor war Sie bei DB Energie in der Bauartbetreuung für Kraft- und zentrale Umformerwerke tätig, sowie im Think Tank von Prof. Jeschke, DB Vorständin Digitalisierung & Technik während dieser Zeit.
Svetoslava Maslinkova ist seit 2018 Mitglied im Berufsverband für Eisenbahn-Ingenieur:innen VDEI (Männerquote 93%!) und Teil des hierarchiefreien Kernteams des VDEI-Frauennetzwerkes. Seit einem Jahr ist sie vermehrt im LSKH aktiv, dem Queeren Kulturzentrum in Frankfurt.


Maren Burghof ist Führungskraft in der Produktion und arbeitet seit 10 Jahren bei Procter and Gamble in unterschiedlichen Teams und an unterschiedlichen Standorten. Nicht nur im Beruf auch privat ist es ihr wichtig eine Atmosphäre zu schaffen in der sich jeder Mensch wertgeschätzt fühlt – ganz unabhängig von seiner Herkunft oder persönlichen Eigenschaften.
In den letzten Jahren hat sie viel gelernt über ihre eigenen Privilegien, über nicht vorhandene Chancengerechtigkeit bis zu der Erkenntnis, dass es Menschen gibt die aufgrund von persönlichen Merkmalen, Ausprägungen oder Herkunft Gefahren ausgesetzt sind. Maren hat viel gelernt aber ist immer noch auf der Reise. Einer Reise, die viel Reflektion benötigt, die manchmal richtig hart ist, die Arbeit bedeutet aber bei der sie viel lernt. Sie freut sich auf Mitreisende, die Lust haben ihr Dinge zu erklären, mitzulernen und gemeinsam Wirksam zu sein. Gerade in der aktuellen politischen Situation ist das Thema eine umso größere Herzensangelegenheit.